Hallenbad

Wir bringen Ihren Pool
unter Dach und Fach

 

Für viele ist das eigene Haus mit Pool im Souterrain ein erstrebenswerter Traum: zum Frühsport morgens in das kühle Nass eintauchen oder abends zur Erfrischung ein paar Bahnen ziehen. Herrlich! Dass das eigene Hallenbad eine Reihe besonderer Herausforderungen mit sich bringt, ist auf den ersten Blick nicht klar. Wir zeigen Ihnen, was beim Hallenbad zu beachten ist.

Beckenauswahl

Grundsätzlich lässt sich jedes Außenbecken für Innen nutzen. Oft wird für ein Hallenbad die klassische, geflieste Form gewählt. Jedoch sind auch andere Materialien wie Edelstahl, PVC oder Beton möglich. Wird die Anlage neu gebaut, lässt sich ein Fertigbecken ebenfalls problemlos integrieren. Wir entwickeln gemeinsam mit Ihnen und Ihrem Architekten ein zum Gesamtkonzept Ihres Hallenbades passendes Becken.

Nutzung

Hallenbäder können unterschiedlich genutzt werden. Als Familienbad steht der Freizeitwert im Mittelpunkt. Beim Wohlfühlbad geht es um eine harmonische Integration in die Umgebung. Sind sportliche Aspekte führend, haben Dimensionierung und technische Ausstattung die oberste Priorität. Wir klären mit Ihnen und Ihrem Architekten wie sich die Nutzung auf die Integration in das Gesamtkonzept des Hallenbades auswirkt und finden die richtige Lösung.

Zusammenarbeit mit Ihrem Architekten

In den meisten Fällen werden Hallenbäder im Neubau oder als Anbau mitgeplant. Konzeptionell, statisch und gestalterisch übernimmt der Architekt also die Hauptrolle. Wir verstehen uns beim Thema Hallenbad als Partner mit Expertise an der Seite des Architekten. Wir arbeiten von der Planung bis zur Inbetriebnahme kooperativ auf Augenhöhe mit den von Ihnen ausgewählten Projektpartnern zusammen. Unsere Fachkompetenz steuern wir in allen Fragen zur technischen wie gestalterischen Integration des Beckens bei.

Das Klima in der Schwimmhalle

Anders als ein Pool im Außenbereich bringt das Hallenbad sehr viel höhere Anforderungen mit. Weil das Becken innenliegend ist, gilt es klimatische Besonderheiten zu beachten: Eine Raumtemperatur von 30° C führt zu einer stetigen Verdunstung von Wasser aus dem Becken und einer damit einhergehenden relativen Luftfeuchtigkeit von 55 – 60 %. Daher ist eine Regulierung der Feuchtigkeit im Schwimmbad erforderlich, um Schäden am Baukörper zu vermeiden und ein angenehmes Raumklima zu sichern. Eine wohldurchdachte technische Gebäudeausstattung und ein optimales Zusammenspiel der Heizungs-, Klima- und Sanitäranlage sind für eine Schwimmhalle notwendig.

Technische Umsetzung

Durch den Einsatz einer Klima- und Entfeuchtungsanlage gelingt es, das verdunstende Wasser abzuleiten und das Gebäude vor Korrosion und Schimmelbildung zu schützen. Das optimale Gerät ist von einer Vielzahl an Faktoren, wie der Becken- und Raumgröße, der Geräuschentwicklung und Energieeffizienz, abhängig. Wichtig ist zudem eine durchdachte Luftführung: das Absaugen der feuchten Luft und die Zuleitung warmer, trockener Luft an dafür geeigneten Stellen ist für die optimale Zirkulation unabdingbar.

Eine Dämmung unterstützt ebenfalls ein angenehmes Raumklima. Eine innenliegende Wärmedämmung mit diffusionsdichter Dampfsperre hält die Feuchtigkeit in der Schwimmhalle und verhindert, dass sich auf der Innenseite der Bauteile und innerhalb der Konstruktion schädliches Kondenswasser ansammelt. Ein angenehmer Nebeneffekt einer Dämmung sind die geringeren Heizkosten.

Modernisierung

Eine Nachrüstung von Dämmung, Dampfsperre und Klimatisierung bei einer Modernisierung ist immer mit beträchtlichem Aufwand und Kosten verbunden. Allerdings zahlt sich die Investition in neue Maßnahmen auf lange Sicht aus, denn diese sind energiesparender als alte Schwimmbadtechnik und senken die Unterhaltskosten für das Hallenbad.

Wir besitzen das technische Know-how und installieren Ihnen eine sichere Anlage, damit Ihre Halle auf lange Sicht trocken bleibt und ein effizienter Betrieb möglich ist.

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10 Fragen, 10 Antworten:
Hallenbad

 

Philipp Stützle beantwortet 10 Fragen rund um das private Hallenbad:

1. Was macht ein schönes Hallenbad aus?
Eine schöne Schwimmhalle ist ein ganz persönlicher Rückzugsort. Eine freundlich, helle Lichtsituation und eine schöne Aussicht sorgen für eine entspannte Atmosphäre in der Schimmhalle. Bequeme Ruhemöglichkeiten, angenehmes Licht und etwas Musik runden das Hallenbad ab. Mit einem direkten Zugang in den Garten lässt sich nach dem Schwimmen etwas frische Luft und Sonne genießen. Ergänzt mit einem Whirlpool, einer Sauna, einem Dampfbad oder einer Infrarotkabine wird ein Hallenbad zum Spa-Bereich.

2. Wieviel Platz benötigt ein Hallenbad?
Ein grober Richtwert liegt bei einer Fläche von 60 – 120 m². Der Platzbedarf richtet sich natürlich nach den persönlichen Ansprüchen an den Komfort. Werden Ruhemöglichkeiten, eine Dusche, Umkleide- und Stauräume angedacht, dann vergrößert sich der Platzbedarf. In jedem Fall wird ein Technikraum von ca. 10 m² benötigt.

3. Was unterscheidet in technischer Hinsicht einen Außenpool von einem Hallenbad?
Das Kernprinzip – die Beckenhydraulik, Schwimmbadtechnik und -ausstattung – ist beim Indoor- und Außenpool gleich. Da sich bei einem Hallenbad das Becken in einem Gebäude befindet, muss der vorgesehene Raum speziellen Anforderungen hinsichtlich Heizung, Lüftung, Entfeuchtung und Isolation bzw. Dämmung genügen.

4. Was ist bei der Planung eines Hallenbades zu beachten?
Großzügige Fensterflächen lassen Tageslicht hinein und sorgen für eine angenehme Helligkeit. Um dabei die Intimität zu wahren, sollte der Raum eher in Richtung Garten und nicht zur Straßenseite gelegen sein. Für den nötigen Komfort in der Schwimmhalle sorgen eine Dusche und Ruhemöglichkeiten.
Der Hallenbereich ist mit einer speziellen Isolation sowie Dampfsperre auszustatten. Zur Beheizung des Raumes sind ausreichend große Heizflächen vorzusehen. Hierfür sollte frühzeitig ein Heizungsbauer in das Projekt eingebunden werden. Ein angrenzender Technikraum ist ebenfalls einzuplanen.
 
5. Welche Beckenarten eignen sich für ein Hallenbad?
Für Wartungsarbeiten ist ein Umgang (Kriechgang) vorzusehen. Daher empfiehlt sich die Verwendung eines selbsttragenden Beckens. Hierfür eignen sich Edelstahlbecken, PVC-Becken, betonierte Becken mit Fliesen- oder Folienauskleidung sowie einige GFK-Fertigbecken.

6. Welche Temperaturen sind empfehlenswert?
Die optimale Raum- und Wassertemperatur ist abhängig vom persönlichem Empfinden. Generell ist eine um 2°C höhere Raum- als Wassertemperatur empfehlenswert: beispielsweise eine Wassertemperatur von 28 – 30°C bei einer Raumtemperatur von 30 – 32°C.
 
7. Ist ein Hallenbad teurer als ein Pool im Garten?
Ein Hallenbad ist aufgrund der besonderen Anforderungen an das Gebäude sowohl in der Anschaffung als auch im Unterhalt teurer als ein Freibad. Es lässt sich jedoch das ganze Jahr nutzen.
 
8. Wie lassen sich am besten Betriebskosten sparen?
Um Heizkosten zu sparen, bietet sich eine Dämmung des Schwimmbeckens sowie des gesamten Raumes an. Ein Abdecken der Wasseroberfläche ist ebenfalls hilfreich. Bei Glaselementen ist auf eine Zweifach- bzw. Dreifachverglasung zu achten. Der Einsatz einer frequenzgesteuerten Pumpe hilft ebenfalls Energie zu sparen.
 
9. Ist bei einem Hallenbad ein Wasserwechsel notwendig?
Nein, grundsätzlich bleibt das Wasser stets im Becken. Nur bei einer Grundreinigung des Beckens wird das Wasser abgelassen und anschließend neu befüllt.
 
10. Welche Finessen lassen sich in ein Hallenbad integrieren?
Hier sind eine Vielzahl von Extras möglich. Beispielsweise umspielen bei einem Luftsprudelbad Millionen von kleinen Luftbläschen den Körper. Ein Wasserfall oder eine Schwalldusche setzen das Element Wasser in Bewegung. Das sanfte Plätschern und leise Rauschen entspannt die Sinne.

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